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Altersflecken

Was genau sind Altersflecken?

Unter Altersflecken versteht man Verfärbungen der Haut, die überwiegend im Gesicht und an den Händen auftreten  - also an Stellen, die der Sonne am häufigsten ausgesetzt sind. Der Grund für das Auftreten solcher Flecken ist eine vermehrte Produktion von Melanin, einem natürlichen Hautpigment.

Die erhöhte Pigmentierung, die in der Fachsprache als Lentigo solaris oder auch Lentigo senilis bezeichnet wird, tritt vermehrt ab dem 40. Lebensjahr auf und trägt daher die umgangssprachliche Bezeichnung “Altersflecken”. Theoretisch ist es aber möglich, dass bereits die Haut von Kindern von diesen farblichen Veränderungen betroffen sein kann.

Experten schätzen, dass etwa jeder zweite Deutsche von Altersflecken betroffen ist. Ein Grund zur Sorge sind diese Hautveränderungen allerdings nicht und werden eher als kosmetisches Problem erachtet.

Wie entstehen Altersflecken?

Die Pigmentveränderungen sind eine Reaktion des Körpers auf UV-Strahlung - also beispielsweise intensives Sonnenlicht, dem die Haut ohne Schutz ausgesetzt ist.  Daher bezeichnet man Altersflecken unter anderem auch als “Sonnenflecken”.

Einer der Hauptauslöser hierfür ist das menschliche Hautpigment Melanin, das nicht nur für die Farbe der Augen und der Haare verantwortlich ist, sondern auch für den Hautton.

Kommt die Haut mit Sonne in Kontakt, bildet sich vermehrt Melanin und lagert sich in der Oberhaut ein. Unter normalen Umständen zeigt sich die Haut nun gebräunt. Mit zunehmendem Alter wird das eingelagerte Melanin jedoch immer schlechter abgebaut, wodurch sich die bekannten bräunlichen Altersflecken auf der Haut zeigen.

Ein weiterer Verursacher von Altersflecken kann der körpereigene Farbstoff Lipofuszin sein, der braun-gelblich ist und sich in Leber-, Herz- oder Hautzellen ansammelt. Auch er wird mit zunehmendem Alter schlechter abgebaut und zeigt sich durch die dunkleren Flecken auf der Haut.

Es gibt jedoch auch Arzneimittel, die die Entstehung von Altersflecken begünstigen können. Hierzu zählen unter anderem Medikamente mit Hormonen, Antibiotika und Johanniskrautpräparate.

Wie sehen Altersflecken aus und woran erkennt man sie?

Altersflecken bilden sich an den Stellen, die besonders häufig der Sonne ausgesetzt sind. Die Pigmentierung der Altersflecken kann dabei in Farbe und Form stark voneinander abweichen.

Die Farbabweichungen können von sehr hellen bis zu dunkelbraunen Flecken reichen. Ihre Größe variiert von kleinen Punkten bis hin zu großen, mehrere Zentimeter Durchmesser umfassenden Flecken. Sie können einzeln oder auch in großen Gruppen auftreten. Ihre Form erscheint sowohl rund als auch oval.

Wichtig bei der Erkennung von Altersflecken ist, dass sie sich eindeutig vom umliegenden Hautareal abgrenzen und nicht an den Rändern ausfransen.

Darüber hinaus gibt es Altersflecken, die sich nach folgenden Kriterien unterscheiden:

  • Altersflecken mit rauer Oberfläche
  • schuppige Altersflecken
  • erhabene Altersflecken
  • weiße Altersflecken
  • rote Altersflecken

Können Altersflecken jucken?

Ein juckendes Gefühl ist kein typisches Symptom für Altersflecken.

Wo können Altersflecken auftreten?

Wie bereits erwähnt, tritt die übermäßige Pigmentierung vor allen Dingen an den Stellen am Körper auf, die der Sonne besonders ausgesetzt sind. Das sind natürlich in erster Linie Gesicht und Hände. Aber auch an Dekolleté, den Beinen und am Rücken sind Altersflecken keine Seltenheit.

Ab wann können Altersflecken auftreten

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Altersflecken bilden können, erhöht sich mit zunehmendem Alter. Grundsätzlich sagt man, dass Altersflecken ab 40 Jahren auftreten können. Es ist jedoch auch nicht ungewöhnlich, wenn Altersflecken bereits ab dem 30. Lebensjahr auftreten.

Was kann man gegen Altersflecken unternehmen?

Altersflecken sind aus medizinischer Sicht harmlos, werden jedoch häufig von Betroffenen als unästhetisch empfunden. Um diese störenden Male loszuwerden, gibt es mittlerweile diverse Behandlungsmöglichkeiten.

Altersflecken können zum einen mit Hilfe von speziellen Behandlungen entfernt werden. Zu den gängigsten Methoden zählen hierbei Peelings, Laserbehandlungen oder auch gewisse Abschleif-Methoden. Möchte man eine Ausheilphase vermeiden, die mit solchen Methoden einhergeht, kann man auch auf Cremes, in denen beispielsweise Vitamin C enthalten ist, zurückgreifen, um gegen die unerwünschten Flecken vorzugehen. 

Was können Cremes gegen Altersflecken bewirken?

Cremes können sowohl der Entstehung von Altersflecken vorbeugen als auch bei der Behandlung von bereits vorhandenen Altersflecken unterstützend zum Einsatz kommen. Je nach Zustand der Haut können die Flecken deutlich abgemildert werden. In vielen Fällen gelingt es sogar, die Flecken komplett zu entfernen.

Im folgenden Abschnitt möchten wir Ihnen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Creme-Formen näherbringen. Allen gemein ist, dass eine regelmäßige Anwendung über einen längeren Zeitraum notwendig ist, um zufriedenstellende Ergebnisse erzielen zu können.

Pigmentregulierende Cremes gegen Altersflecken

Pigemntregulierende Cremes  enthalten häufig einen melanin-mindernden Wirkstoff, durch den der Bereich, auf dem die Creme aufgetragen wird, an Farbe verliert. Es gibt jedoch auch Cremes, die einen bleichenden Wirkstoff enthalten - beispielsweise Brunnenkresse-Extrakte oder Vitamin C.

Bei besonders stark ausgeprägten Altersflecken besteht zudem die Möglichkeit, eine verschreibungspflichtige Creme-Variante verordnet zu bekommen, in der Wirkstoffe wir Hydrochinon oder Azelain enthalten sind.

Pigmentreguliernde Cremes  sollten sparsam eingesetzt und ausschließlich auf den betroffenen Stellen angewendet werden.

Da die Haut bei der Anwendung solcher Cremes noch lichtempfindlicher wird, sollten Sie unbedingt darauf achten, Ihre Pflege tagsüber durch eine Creme mit Lichtschutzfaktor zu ergänzen. Dies gilt übrigens ganzjährig, wobei der Lichtschutzfaktor in den Sommermonaten etwas höher sein sollte.

Handcreme gegen Altersflecken an den Händen

Gerade die Hände sind ständig und meist ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt. Schutz vor Altersflecken kann eine Handpflege bieten, die einen Lichtschutzfaktor enthält.

Einige Handcremes enthalten ebenfalls Wirkstoffe, die bereits vorhandene Altersflecken deutlich weniger sichtbar machen.

Abdeckcreme gegen Altersflecken im Gesicht

Gerade im Gesicht empfinden viele Betroffene Altersflecken als besonders störend. Abdeckcremes und Abdeckstifte bieten hier eine gute Grundlage, um die sichtbaren Hautveränderungen auszugleichen und dem Gesichtston anzupassen.

Lentisol Creme gegen Altersflecken

Lentisol ist eine Creme, die speziell gegen Altersflecken wirken soll und einen Sofort-Effekt verspricht. Im ersten Schritt kaschiert die Creme durch mikro-verkapselte Pigmente die Altersflecken. Im zweiten Schritt schützt Lentisol die Haut vor der Entstehung neuer UV-bedingter Pigmentflecken - unter anderem durch einen sehr hohen Lichtschutzfaktor. Im dritten Schritt sollen bereits vorhandene Pigmentflecken langfristig in ihrer Sichtbarkeit reduziert werden.

Power Bright: Spezielle Pflege bei Altersflecken und pigmentierter Haut

Mit der Power Bright Serie hat Dermalogica ein mehrstufiges System auf den Markt gebracht, um vorhandene Altersflecken sofort und langfristig zu minimieren und gleichzeitig der Entstehung einer erneuten Über-Pigmentierung vorzubeugen.

Die Produkte sind dabei optimal aufeinander abgestimmt und können sowohl ergänzend als auch einzeln verwendet werden.

Das C-12 Pure Bright Serum von Dermalogica

Das C-12 Pure Bright Serum von Dermalogica verfügt über eine leichte Textur, die sich problemlos auf Gesicht, Hals und Dekolleté auftragen lässt. Das enthaltene Magnesium-Ascorbylphosphat hemmt die Bildung von Melanin. Weißer Tee beschleunigt die Regulierung der Pigmente.

Glukosamin, Kürbisfruchtenzyme, Algen- und Hefeextrakte sorgen für eine leichte Abschleifung der oberen Hautschicht und unterstützen damit einen ebenmäßigen Hautton.

In der Anwendung gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten: zum einen kann das Serum gezielt auf den überpigmentierten Bereich aufgetragen werden. Für eine allgemeine Anwendung lässt sich das Serum auf dem gesamten Gesicht anwenden oder mit dem folgenden Moisturizer vermengt einarbeiten.

Zusätzlich zum C-12 Pure Bright Serum wird tagsüber eine Pflege mit UV-Schutz empfohlen.

Der Age Bright Spot Fader von Dermalogica

Der Age Bright Spot Fader ist ein 2-in-1 Produkt für die gezielte Pflege gegen Altersflecken und kann auch gegen Hautunreinheiten eingesetzt werden. Die enthaltene Salizylsäure wirkt pigmentausgleichend, Niacinamid und 4-Hexylresorcin lassen den Teint ebenmäßig erscheinen.

Der Age Bright Spot Fader kann morgens und abends nach der Reinigung aufgetragen werden.

Pure Light: Der tägliche Schutz vor UV-Licht mit Lichtschutzfaktor 50

Den besten Schutz vor Altersflecken bietet die Vermeidung direkter Sonneneinstrahlung. Da dies aber nicht immer möglich ist und man auch auf ein bräunendes Sonnenbad nicht vollends verzichten möchte, ist es wichtig, die Haut mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor vor der UV-Strahlung und der damit einhergehenden Über-Pigmentierung zu schützen.

Pure Light SPF 50 versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit, während natürliche mineralische UV-Blocker einen hohen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung bieten. Ein eingekapselter Komplex aus Vitamin C und E erhöht zusätzlich den Schutz und hellt in Verbindung mit weiteren Peptiden die zellulären Verfärbungen auf.

Darüber hinaus werden feine Linien minimiert.

Pure Night: Gleicht den Hautton aus, während Sie schlafen

Die Nachtpflege der Power Bright Serie versorgt die Haut ebenfalls optimal mit Feuchtigkeit. Zusätzlich hellt sie dunkle Flecken auf und reduziert durch den Inhaltsstoff Oligopeptid-34 die Aktivität der pigmentbildenden Zellen.

Antioxidantien wie Süßholz, weißer Tee, Moosbeere, Himbeeröl und Beta-Carotin schützen vor Schäden aus der Umwelt, fangen freie Radikale ab und reduzieren die Melaninbildung.

Wie sinnvoll sind medizinische Behandlungen bei Altersflecken?

Altersflecken stellen kein medizinisches, sondern vielmehr ein kosmetisches Problem dar und werden von Betroffenen der Optik wegen als störend wahrgenommen. Neben Cremes und der Vermeidung von UV-Strahlung kann auch eine medizinische Behandlung in Betracht gezogen werden. Hierfür haben sich einige Therapien als effizient erwiesen, die wir Ihnen im Folgenden näher vorstellen möchten.

Ist Lasern wirklich eine Alternative bei Altersflecken?

Bei der Lasertherapie werden Lichtstrahlen sehr konzentriert gebündelt und auf das von starker Pigmentierung betroffene Areal gerichtet. Dort soll der Laserstrahl bewirken, dass die abgelagerten Pigmente in der oberen Hautschicht zerstört und durch das körpereigene Immunsystem abtransportiert werden.

Die Behandlung nimmt nur wenige Sekunden pro Altersfleck in Anspruch. Die Kosten werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen.

Auch wenn die Behandlung von Altersflecken mit Hilfe der Lasertherapie sehr gute Ergebnisse erzielt, ist sie nicht ganz frei von Nebenwirkungen. Der Laser verursacht ein Stechen und Kribbeln auf der Haut, gerade im Gesicht kann diese Behandlung als sehr schmerzhaft wahrgenommen werden.

Nach der Behandlung mit einem Laser kann die betroffene Stelle gereizt sein und brennen - vergleichbar mit einem Sonnenbrand. Ist der Laserstrahl zu hoch eingestellt, ist die Gefahr gegeben, dass zu viele Hautpigmente zerstört werden und sich nun statt brauner weiße Flecke zeigen.

Die Haut ist nach der Behandlung mit einem Laser empfindlicher gegenüber UV-Strahlung und das Risiko, dass dort erneut Pigmentflecken auftreten, erhöht sich.

Abhängig von der Größe und Farbe der Altersflecken sind mehrere solcher Laserbehandlungen notwendig.

Wie gut lassen sich Altersflecken durch Dermabrasion oder Kryotherapie (Kältebehandlung) entfernen?

Unter Dermabrasion versteht man die kontrollierte Abtragung der obersten Hautschicht. Ziel einer solchen Behandlung ist es, dass sich die Hautschicht neu - und ohne das Auftreten von Pigmentflecken - bildet.

Doch dies ist nicht immer der Fall. Oftmals treten die Pigmentierungen weiterhin, möglicherweise in etwas abgeschwächter Form, auf. Die Behandlung ist darüber hinaus sehr schmerzhaft, denn die Haut wird bewusst verletzt, zeigt sich später gereizt und stark gerötet.

Nicht selten ist die Haut im Anschluss fleckiger als vorher und auch Narben können sich großflächig bilden. Von Hautärzten wird von einer Dermabrasion zur Bekämpfung von Altersflecken daher häufig abgeraten.

Anders als die Dermabrasion kann die Microdermabrasion auch von geschulten Kosmetikern/innen ausgeübt werden. Hierbei werden die obersten Hautzellen abgetragen, allerdings ohne die Haut dabei zu verletzen.

Dennoch besteht auch hier die Möglichkeit, dass die Haut im Anschluss fleckiger erscheint als zuvor.

Die Kryptotherapie hingegen versucht durch den Einsatz von Kälte, sogenanntes Vereisen, Altersflecken zu entfernen. Hierbei wird die oberste Hautschicht durch Kühlmethoden vereist. Hautzellen sterben ab, eine Blase entsteht, unter der sich die Haut neu bildet. Die Haut ist im Anschluss an die Behandlung meist stark gerötet und empfindlich.

Auch von dieser Behandlungsmethode raten Experten eher ab, da sich das Gewebe nicht immer glatt und fleckenfrei erneuert und die Haut nicht selten fleckenreicher als zuvor erscheint. Zudem besteht die Gefahr einer erhöhten Narbenbildung.

Wie kann man Altersflecken vorbeugen?

Um Altersflecken zu vermeiden, ist es durchaus sinnvoll und empfehlenswert, ihnen rechtzeitig vorzubeugen. Die beste Methode ist hierbei ein effektiver und vor allem täglicher Sonnenschutz, um die Haut vor der UV-Strahlung zu schützen. 

Sonnenschutz beugt Altersflecken vor

Die häufigste Ursache für die Bildung von Altersflecken ist die Hyperpigmentierung durch zu viel UV-Strahlung.  Daher empfiehlt es sich, einen guten UV-Schutz in die tägliche Pflegeroutine einzubinden. Im Sommer sollte dieser grundsätzlich etwas höher ausfallen als in den Winterperioden.

Altersflecken oder Hautkrebs: Wie erkennt man den Unterschied?

Ob es sich bei den farblichen Veränderungen Ihrer Haut um Pigmentflecke oder eine bösartige Anomalie handelt, lässt sich häufig nicht so leicht beurteilen. Grundsätzlich sollten Sie daher alle zwei Jahre einen Hautcheck bei Ihrem Dermatologen durchführen lassen. Dieser Check wird in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Dennoch sollten auch Sie selbst Ihre Haut und ihre Veränderungen im Blick haben, um schnell reagieren zu können. Um ungefährliche Hautveränderungen von bösartigen Krebserkrankungen zu unterscheiden, zieht man die ABCDE-Regel heran.

Das A steht für Asymmetrie: Altersflecken sind meist symmetrisch. Sind Ihre Hautveränderungen ungleichmäßig am Rand, sollten Sie einen Fachmann zur Abklärung aufsuchen.

Das B steht für Begrenzung: Muttermale und Pigmentflecken grenzen sich klar und deutlich ab. Sind die Ränder Ihrer Hautveränderung auslaufend, uneben oder zackig, sollten Sie sie näher untersuchen lassen.

Das C steht für Colour: Pigmentflecken präsentieren sich zwar in unterschiedlichen Nuancen, aber der einzelne Fleck ist sehr einheitlich. Gräuliche, rötliche, verwaschene Flecken deuten meist auf eine andere Ursache hin und sollten daher abgeklärt werden.

Das D steht für Durchmesser: Altersflecken von über zwei Millimetern Durchmesser oder wachsende Flecken sollten von einem Arzt überprüft werden.

Das E steht für Erhabenheit: Pigmentflecken sind in der Regel flach oder nur leicht erhaben. Sollten Sie deutliche Abweichungen in der Höhe spüren oder verändert sich die fleckige Stelle, sollten Sie einen Fachmann zu Rate ziehen.

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